Zur Erinnerung! Die neue Anschrift der procom ist:
Tannwaldstrasse 2
4600 Olten

Stiftungsurkunde

Name
Unter dem Namen PROCOM, Stiftung Kommunikationshilfen für Hörgeschädigte, ist von der Genossenschaft Hörgeschädigten - Elektronik GHE (nachfolgend GHE genannt) mit öffentlicher Urkunde vom 15. Sept. 1988 eine Stiftung im Sinne von Art. 80 ff. des ZGB errichtet worden.

Sitz
Die Stiftung hat ihren Sitz in Olten SO. Der Stiftungsrat ist unter Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörde ermächtigt, den Sitz der Stiftung an einen anderen Ort zu verlegen.

Zweck
Die Stiftung bezweckt die Förderung der Kommunikationsmöglichkeiten der Hörgeschädigten, und zwar sowohl unter sich wie auch zwischen Hörgeschädigten und Hörenden.

Darunter fällt die Organisation von Telefon-Vermittlungsdiensten für Hörgeschädigte und von Dolmetschdiensten.

Die Stiftung kann neue und bestehende Projekte, die zur Lösung von Kommunikationsproblemen Behinderter beitragen, finanziell und organisatorisch unterstützen.

Die Stiftung kann einzelne Personen beim Kauf eines Kommunikationsgerätes finanziell unterstützen. Der Stiftungsrat richtet diese Beiträge auf Grund eines Gesuches nach Massgabe der finanziellen Möglichkeiten des Gesuchstellers aus.

Die Stiftung kann Mitglied von Vereinigungen werden, die auf dem Gebiete der Kommunikationstechnologien tätig sind, um dort auf die Bedürfnisse der Hörgeschädigten hinzuweisen.

Die Stiftung kann zur Erreichung ihres Stiftungszwecks Aufträge an Dritte vergeben und Mitarbeiter einstellen.

Reglemente
Der Stiftungsrat kann über die Stiftungsorganisation und die Durchführung des Stiftungszwecks, insbesondere über die Art und den Umfang von finanziellen Unterstützungen an Einzelpersonen, ein oder mehrere Reglemente erlassen. Solche Reglemente können jederzeit unter Wahrung des Stiftungszwecks geändert oder aufgehoben werden. Erlass, Änderung oder Aufhebung von Reglementen bedürfen der Vorlage an die Aufsichtsbehörde.

Vermögen
Die GHE widmet der Stiftung bei der Gründung als Anfangsvermögen Fr. 60'000.-.

Ausser dieser Zuwendung wird das Stiftungsvermögen geäufnet durch:
» Allfällige weitere freiwillige Zuwendungen der GHE
» Anderweitige Zuwendungen Dritter
» Erträgnisse des Stiftungsvermögens

Das Stiftungsvermögen ist nach anerkannten Grundsätzen zu verwalten.

Organe
Organe der Stiftung sind der Stiftungsrat und die Revisionsstelle.

Stiftungsrat
Der Stiftungsrat besteht aus 5 bis 7 Mitgliedern, die vom Stiftungsrat selbst bestimmt werden.

Die Amtsdauer der Mitglieder des Stiftungsrates beträgt drei Jahre.

Der Stiftungsrat konstituiert sich selbst. Er vertritt die Stiftung nach aussen und bestimmt diejenigen Personen, welche die rechtsverbindliche Unterschrift führen sowie die Art der Zeichnung.

Der Stiftungsrat legt jährlich auf den 31. Dezember, erstmals per 31. Dezember 1989, Rechnung ab. Sofern die Verhältnisse es erheischen, kann der Rechnungsabschluss mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde auf ein anderes Datum verlegt werden.

Der Stiftungsrat ist beschlussfähig, sofern die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Vorsitzenden doppelt. Die Beschlussfassung kann auch auf dem Zirkularwege erfolgen.

Revisionsstelle
Die Revisionsstelle besteht aus einer juristischen Person oder zwei natürlichen Personen, die weder dem Stiftungsrat noch der Verwaltung der GHE angehören dürfen. Sie wird vom Stiftungsrat für ein Jahr gewählt.

Der Revisionsstelle obliegt die Überprüfung der Geschäftsführung, des Rechnungswesens und der Vermögenslage.

Änderungen
Der Stiftungsrat ist befugt, der zuständigen Änderungsbehörde gemäss Art. 85 und 86 des ZGB Gesuche um Änderung von Organisation und Zweck der Stiftung zu unterbreiten.

Liquidationsbestimmungen
Im Falle der Auflösung der Stiftung ist das Stiftungsvermögen zu Gunsten der Hörgeschädigten zu verwenden, in- dem es einer oder mehreren schweizerischen Hilfsorganisationen übergeben wird. Die Liquidation wird durch den letzten Stiftungsrat besorgt, welcher so lange im Amt bleibt, bis sie beendet ist.

Auf keinen Fall darf das Stiftungsvermögen oder ein Teil desselben an die GHE oder deren Rechtsnachfolger zurückfliessen.

Die Genehmigung durch die zuständige Aufsichtsbehörde bleibt in allen Fällen vorbehalten.

Diese Stiftungsurkunde ersetzt die bisher geltend Stiftungsurkunde.

Olten, 1. September 2017
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