Procom | Stiftung Kommunikationshilfen für Hörgeschädigte in der Schweiz
Nach der Erfindung des TELESCRIT-Schreibtelefons durch den Schweizer Urs Linder zeigte sich bald das Bedürfnis nach einer Telefonvermittlung zwischen Hörenden und Hörgeschädigten. 1988 wurde dafür
die Stiftung PROCOM gegründet und der Telefon-Vermittlungsdienst schrittweise aufgebaut. Seit 1998 garantiert auch ein Artikel im Fernmeldegesetz, dass Hörgeschädigte das Telefonnetz zu gleichen
Bedingungen nutzen können wie Hörende.
So funktioniert die Telefonvermittlung
Die hörgeschädigte Person wählt über das Schreibtelefon die Verbindung zur PROCOM. Die Vermittlerin der PROCOM nimmt den Anruf entgegen und wählt die Telefonnummer der Zielperson. Sobald die
Verbindung aufgebaut ist, läuft im direkten Dialog eine fast normale Kommunikation ab: was der Hörgeschädigte schreibt, liest die Vermittlerin dem Hörenden simultan vor – was der Hörende spricht,
schreibt die Vermittlerin auf dem Schreibtelefon für den Hörgeschädigten. Die ganze Kommunikation steht unter strengster Verschwiegenheit. Und so sind Gespräche ohne Grenzen über alle Themen möglich.
Weitere Infos über die Geschichte der Stiftung PROCOM:
Von der Telefonvermittlung zum Kommunikationszentrum für Gehörlose und Hörgeschädigte.
Wir freuen uns, wenn wir mit unseren Dienstleistungen einen Beitrag zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Hörenden und Hörgeschädigten leisten dürfen. Für Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur
Verfügung.
PROCOM
Hömelstrasse 17
CH-8636 Wald
Tel. 055 511 11 60
Schreibtelefon 055 511 11 61
Fax 055 511 11 62
E-Mail sekretariat@procom-deaf.ch